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Strukturfonds in Sachsen

EU-Mittel für Sachsen

„Mehr Wachstum und Beschäftigung für Sachsen“ - unter dieser Überschrift stehen dem Freistaat zwischen 2007 und 2013 rund vier Milliarden Euro aus den Strukturfonds der Europäischen Union zur Verfügung: 3,1 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 872 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Innovation, Forschung und Bildung, das sind die Schwerpunkte des Fördermitteleinsatzes. Jeder Bürger in Sachsen profitiert direkt oder indirekt von der EU-Förderung.

Die EU-Strukturfonds

Die Strukturfonds sollen helfen, Unterschiede zwischen ärmeren und reicheren Regionen innerhalb der EU auszugleichen. EU-weit stehen von 2007 bis 2013 dafür rund 348 Milliarden Euro bereit.

Der Freistaat profitiert bereits seit 1991 von dieser Unterstützung. Rund 10 Milliarden Euro sind in den vergangenen Förderperioden aus EU-Töpfen nach Sachsen geflossen.

Aktueller Förderzeitraum

Im aktuellen Förderzeitraum, der im Januar 2007 begonnen hat und im Dezember 2013 endet, ist Sachsen weiterhin Höchstfördergebiet, so genannte „Konvergenz-Region“.

Die Direktionsbezirke Dresden und Chemnitz sind solche Konvergenzregionen-Gebiete ohne jegliche Einschränkung. Als Regionen, deren Bruttoinlandsprodukt unter 75 Prozent des EU-Durchschnitts liegt, erhalten sie maximale Unterstützung.

Der Direktionsbezirk Leipzig dagegen ist ein so genanntes „phasing-out-Gebiet“. Das bedeutet, dass Leipzig nur noch übergangsweise unterstützt wird und somit etwas weniger Geld aus den Strukturfonds erhält als die beiden anderen Direktionsbezirke. Grund dafür ist, dass das Bruttoinlandsprodukt der Region mehr als 75 Prozent des EU-Durchschnitts beträgt.



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