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Der Tiefe Zwieseler Erbstolln wird saniert

Der Tiefe Zwieseler Erbstolln, mit seinen 1.400 Metern der längste Stolln im Gebiet von Berggießhübel, wird mit EU-Mitteln zu saniert, um die Bewohner von Zwiesel und Berggießhübel besser zu schützen.
Der Tiefe Zwieseler Erbstolln, mit seinen 1.400 Metern der längste Stolln im Gebiet von Berggießhübel, wird mit EU-Mitteln zu saniert, um die Bewohner von Zwiesel und Berggießhübel besser zu schützen  © Sächsisches Oberbergamt

Der Tiefe Zwieseler Erbstolln ist mit seinen 1.400 Metern der längste Stolln im Gebiet von Berggießhübel. Auf seinem Weg durchstößt er acht Eisenerzlager. Früher wurde das klare Grubenwasser als Trinkwasser genutzt, doch seitdem es die Trinkwassersperre Gottleuba gibt, läuft es in die Gottleuba. Diese Entwässerung ist derzeit aber nicht sicher und kontrollierbar. Deswegen ist geplant, den Stolln mit EU-Mitteln zu sanieren. Dadurch sollen die 350 Einwohner von Zwiesel und Berggießhübel auf einer Fläche von 1,2 Quadratkilometern besser geschützt werden. Im Stolln ist es erforderlich, Abflusshindernisse und Verbruchstellen zu beseitigen und den Wasserlösestolln dauerhaft standsicher zu machen. Das erfordert umfassende Sanierungsarbeiten, die etwa vier Jahre dauern werden. Noch befindet sich das Projekt in der Planungsphase.

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